Das große Fotoprojekt

für Fairness und Fair Trade





Guck ma wird im Schuljahr 2013/14 in die dritte Runde gehen!

Hier die Rückschau zum abgeschlossenen Fotowettbewerb.

Fotowettbewerb 2012/13:


Mit dem renommierten Fotografen Christoph Siegert als Schirmherrn und Hamburger Profi-Fotografinnen und Fotografen haben wir junge Menschen begeistert: Fürs Hingucken. Fürs Fotografieren. Für einen offenen Blick auf Fairness und Gerechtigkeit.

Mitmachen konnten alle Hamburger Schülerinnen und Schüler, Studierende und Azubis, Fotografie- und Fair Trade Interessierten von 14 bis 24 Jahren.

Zur Erinnerung hier alles über den Wettbewerb und warum sich Mitmachen lohnt, die Teilnahmebedingungen und die Jury.

Einsendeschluss war 17.05.2013



Das war die Aufgabe:


Mach ein Foto oder mehrere (max. 6 Fotos als Einzelfotos oder Serie) über Fairness und Fair Trade: Was ist gerecht? Was ungerecht? Wieso sind Arme arm? Können Bananen unfair sein? Und was bedeutet es, eigentlich fair zu handeln - im Alltag, global und überhaupt? Wo in Hamburg wird Welthandel sichtbar? Und was hat das alles mit dir zu tun?

Eingereicht werden konnten Fotos zu folgenden Themen:

Global.fair.handeln:
Was haben die Menschen von anderen Kontinenten mit deinem Leben zu tun? Wie können wir rund um den Globus fair miteinander umgehen? Was müssen wir dafür tun oder ändern? Bringe deine Vorstellungen vom globalen Fairen Handel(n) fotografisch auf den Punkt.

Un.Fairness im Alltag:
Jeden Tag werden wir mit kleinen und großen Ungerechtigkeiten konfrontiert. Wo und wann in deinem Alltag erlebst du, wie Menschen unfair handeln? Zeig' uns diese Situationen mit deinen Fotos.

Faire Dinge:
Kinderarbeit, Ausbeutung und Lohndumping - davon hören wir fast täglich, wenn es um die Herstellung unserer Konsumprodukte geht. Können eine Schokolade oder ein Fußball überhaupt fair sein? Fair zu wem? Und wie sieht das aus? Fotografiere deine liebsten fairen Dinge!

Helden der Fairness:
Kennst du Menschen, die sich besonders fair verhalten? Die sich für Fair Trade oder mehr Fairness im Alltag engagieren? Setz deine ganz persönlichen Helden der Fairness fotografisch in Szene: in der Schule, im Weltladen, auf der Straße oder anderswo.


„BLOOD BANANAS“ - eine der Preisträgerarbeiten 2011/2012

Bananen sind ein wichtiges Handelsgut vieler Entwicklungsländer. Oft werden sie unter Bedingungen angebaut und geerntet, die für Mensch und Natur schädlich sind. „Blood Bananas“ von Luka Gross (18 Jahre) vom GanztagsGymnasium Klosterschule verdeutlicht diese Problematik.


Mitmachen lohnte sich:


Wieder stand ein Team von engagierten Hamburger Profi-Fotografinnen und -Fotografen als Unterstützer für „Guck ma‘“ bereit. Sie vermittelten Tipps und Ratschläge, wie die Teilnehmer ihre Ideen von Fairness und Fair Trade fotografisch umsetzen oder wie sie aus ihren Fotos noch mehr herausholen konnten. Dazu luden sie zu einem Besuch ins Studio ein oder kamen in die Schule oder zu einem Workshop. Zusätzlich veranstalteten wir zwei offene Infoabende für alle Teilnehmer.

Für die Erarbeitung des Themas bot hamburg mal fair Workshops im Süd-Nord-Kontor, Lernkoffer zum Ausleihen, Referenten und Materialien rund um Fair Trade an.

Wer sich für Kontakte zu Fotografen oder die Bildungsangebote von hmf interessiert, melde sich bitte bei:

Friderike Seithel
hamburg mal fair
T: 040-88156799
guckma@hamburgmalfair.de

Eine Fachjury begutachtete alle eingereichten Beiträge und entscheidet über die Preisträgerarbeiten.

Zu gewinnen gabt es

6x Digitalkameras LUMIX DMC-LX7 von PANASONIC inkl. 16-GB-SD-Karten im Gesamtwert von rund 3.250,- € sowie weitere Sonderpreise.


Alle Teilnehmer wurden am 18. Juni 2013 im Rahmen eines Empfanges im Hamburger Rathaus geehrt. Wir präsentierten die besten Fotobeiträge in einer Ausstellung und sorgten für die nötige Öffentlichkeitsarbeit.


Weitere Informationen:


Teilnahmebedingungen
Anmeldeformular

In unseren GUCK MA Foto Blog könnt ihr euch inhaltliche Anregungen holen, Themen diskutieren oder Erfahrungen austauschen.



Die Jury

Christoph Siegert (Studio Siegert) Fotograf und "Guck ma'"-Schirmherr

Fair Trade und Fotografie liegen mir beide sehr am Herzen.
Fotografie ist das Medium, um komplexe Sachverhalte symbolisch darzustellen. Meine Heimatstadt Hamburg hat schon immer gehandelt. Deshalb sollte Fairer Handel für uns Hamburger eine Selbstverständlichkeit sein.




Gunnar Zink, Fotoeditor (langjährig bei der Gruner&Jahr Bildagentur tätig)

Voraussetzung für faires Handeln ist die Wahrnehmung der Bedürfnisse Anderer. Fotografieren sensibilisiert und führt zu einer bewußteren Wahrnehmung von Umwelt und Mitmenschen.






Adelheid Iken (Hochschule für Angewandte Wissenschaften/HAW) Professorin für Interkulturelle Kommunikation

Fairer Handel ist nicht nur ein Gebot der Fairness gegenüber den Menschen und Gesellschaften, von deren Reichtümern und Kompetenzen wir schon viel zu lange profitieren, sondern auch ein wunderbares Konzept, über das junge Menschen aus unterschiedlichen Kulturen miteinander ins Gespräch kommen und solidarisch gemeinsam handeln können. Fotografien sind ein großartiger visueller Beleg für diese Idee.



Ulrich Rüter freier Dozent, Autor und Fotografiehistoriker

Dieser Wettbewerb ruft dazu auf, die Welt mit offenen Augen zu sehen. Fairness und Fair Trade visuell ins Bild zu setzen, halte ich für eine spannende und wichtige Aufgabe, und ich freue mich schon jetzt auf die Ergebnisse.






Anke Butscher (ABC Consult) Politik- und Unternehmensberaterin

Hingucken und nicht weggucken: Der Faire Handel schaut hin - er thematisiert nicht zu akzeptierende Strukturen unserer Weltwirtschaft und bietet gut schmeckende, edle und anmutige Alternativen. Ebenso können Bilder hinschauen, aufdecken, stolpern lassen, anregen, sich mit der Gesellschaft, der Verteilung und in diesem Kontext Gerechtigkeitsfragen zu beschäftigen. Ich finde, eine gelungene Kombination.